CT
Sie haben einen Termin zur Computertomographie und möchten sich
nun darüber informieren, was Sie eigentlich erwartet.
Erst einmal vorweg: Die Untersuchung ist in
aller Regel schmerzfrei und ungefährlich. Die Belastung des Körpers durch
Röntgenstrahlen ist stärker als beim konventionellen Röntgen, dafür ist jedoch
der Informationsgehalt der erhaltenen Bilder erheblich größer. Die spezielle
Technik des Computertomographen ermöglicht es Querschnittsbilder von nahezu
allen Körperregionen und Geweben mit hoher Detailtreue anzufertigen. Mit Hilfe
des Computers können dann 2D sowie 3D Bilder aller Körperebenen erstellt werden.
Der Computertomograph

Die Untersuchung
Eine kurze Beschreibung der Untersuchung und der eventuellen Vorbereitung
Bei der
Untersuchung liegen Sie auf einer bequemen, beweglichen Liege, die sich
kontinuierlich durch einen offenen Ring von ca. 70 cm Durchmesser bewegt.
Innerhalb des Ringes befindet sich eine Röntgenröhre mit einem
gegenüberliegenden Detektorkranz, die während der Untersuchung um Ihren Körper
kreisen. Die Röntgenröhre durchleuchtet den zu untersuchenden Körperteil, auf
der Gegenseite registriert der Detektor die ankommende Strahlung und sendet elektrische Signale
an einen Computer, der aus vielen Signalen ein Querschnittsbild des
durchstrahlten Körperteils berechnet und auf einem Monitor darstellt. Diese
Bilder zeigen dünne Schichten Ihres Körperinneren, so dass in der Regel bereits kleinste
Krankheitsprozesse erkennbar sind.
Bei einigen
Untersuchungen ist es notwendig, dass ein Kontrastmittel eingesetzt wird. Neben
einer Kontrastmittelgabe über eine Armvene wird bei Untersuchungen des
Bauchraumes 1 Stunde vor der Untersuchung ein wasserlösliches Kontrastmittel zu
trinken gegeben. Bei Untersuchungen des Brustraumes, Kopfes und der Blutgefäße
reicht die alleinige Kontrastmittelgabe über eine Armvene. Bei fast allen
anderen Untersuchungen wie denen von Knochen und Wirbelsäule ist eine
Kontrastmittelgabe nicht notwendig.
Bitte beachten Sie:
4 Stunden vor CT -
Untersuchungen, in denen ein Kontrastmittel gespritzt werden soll, müssen Sie
nüchtern bleiben (ohne Frühstück). Wichtige Medikamente dürfen Sie mit wenig
Wasser ( kein Tee oder Kaffee ) einnehmen. Das Kontrastmittel ist jodhaltig und
wird in der Regel gut vertragen. Es wird innerhalb weniger Stunden über den
Harnweg vollständig ausgeschieden. Sie können Ihren Körper bei der Ausscheidung
des Kontrastmittels unterstützen, indem Sie nach der Untersuchung viel trinken.
Es ist möglich, dass Sie kurz nach der Verabreichung ein kurzes Hitzegefühl
verspüren, das aber schnell vorbeigeht. In sehr seltenen Fällen kann es zu
Übelkeit, Juckreiz oder Hautreaktionen kommen, schwerwiegendere
Unverträglichkeiten sind extrem selten.
Informieren Sie uns bitte
vorab, wenn Sie schon früher einmal auf Kontrastmittel reagiert haben, unter
einer Jodallergie leiden, eine Schilddrüsenüberfunktion oder eine Nieren- oder
Tumorerkrankung haben, damit jedes Risiko vermieden werden kann.
Die Untersuchung dauert
abhängig von der untersuchten Körperregion 10 - 20 Minuten.
Während des gesamten Untersuchungszeitraumes werden Sie von erfahrenen Mitarbeitern
unseres Teams betreut. Über eine Sprechanlage erhalten Sie gegebenenfalls
Anweisungen wie Sie atmen sollen, ansonsten können Sie ganz entspannt liegen
bleiben.
Wenn Sie noch Fragen haben oder weitere
Informationen wünschen, kommen Sie in unsere Praxis oder rufen Sie uns an, wir
werden Ihre Fragen gerne beantworten.
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