Röntgenpraxis am Christlichen Klinikum Melle

Dr. med. Thomas Koczy


 

 

Häufig gestellte Fragen


Wie schädlich sind Röntgenstrahlen?

Röntgenstrahlen sind schädlich. In der modernen Röntgendiagnostik werden jedoch nur sehr geringe Strahlendosen verwendet.  Bei einigen CT-Untersuchungen kann die Dosis etwas höher sein. Grundsätzlich werden bei den notwendigen Untersuchungen immer die Verfahren mit  der geringst möglichen Strahlenbelastung eingesetzt.

Werden beim MRT Röntgenstrahlen eingesetzt?

Nein, die Magnetresonanztomografie arbeitet im Gegensatz zum konventionellen Röntgen und der Computertomografie nicht mit Röntgenstrahlen sondern mit einem Magnetfeld und Radiowellen und ist für den Körper unschädlich.

Bekomme ich den Befund gleich nach der Untersuchung mitgeteilt?

Da die Bilddaten erst ausgewertet und der Befund geschrieben werden muss, ist es bei der Fülle der Untersuchungen in der Regel nicht möglich den Befund gleich mitzugeben. In akuten Fällen bekommen Sie jedoch einen Kurzbefund in die Hand. Den schriftlichen Befund erhält der überweisende Arzt.

Was ist ein Röntgenpass?

Sinn des Röntgenpasses ist es, dass die behandelnden und untersuchenden Ärztinnen und Ärzte vor der Durchführung einer Röntgenuntersuchung sehen können, welche Röntgenuntersuchungen in letzter Zeit durchgeführt worden sind. Der Röntgenpass ist ein wichtiges Instrument, um unnötige Wiederholungsuntersuchungen zu vermeiden und Vergleichsmöglichkeiten mit vorherigen Aufnahmen zu schaffen.

Ärztliche Praxen oder Institutionen, in denen Röntgenuntersuchungen durchgeführt werden, sind verpflichtet, Röntgenpässe bereit zu halten und den Patientinnen und Patienten anzubieten. Wird ein Röntgenpass ausgestellt oder vom Patienten vorgelegt, so werden Datum und Art der Untersuchung sowie die untersuchte Körperregion eingetragen.

Was mache ich mit den Röntgenbildern?

Sie bekommen die digitalisierten Bilddaten direkt nach der Untersuchung als CD ausgehändigt, damit Sie diese Ihrem behandelndem Arzt geben können. Bringen Sie bitte auch ältere Aufnahmen zu den aktuellen Untersuchungen mit, weil eventuelle Vergleiche im Verlauf wichtig sind.

Ist die Mammographie sinnvoll?

Teilweise gibt es wissenschaftliche Veröffentlichungen, die den Wert einer Mammographie (Untersuchung zur Brustkrebsfrüherkennung) in Frage stellen. Die Mehrheit, der damit befassten wissenschaftlichen Fachgesellschaften sind der Meinung, dass der Nutzen einer für Frauen im Alter von 50 - 70 Jahren durchgeführten Untersuchung das Risiko weit übersteigt. Die Wahrscheinlichkeit, dass die mit der Mammographie verbundene Strahlenexposition eine Krebserkrankung auslöst, ist äußerst gering. Sie beträgt etwa 0,01 bis 0,1% im Vergleich zu der etwa zehnprozentigen Wahrscheinlichkeit für Frauen im Laufe des Lebens an Brustkrebs zu erkranken.

Ich bin mir nicht sicher ob ich schwanger bin, kann trotzdem geröntgt werden?

Wenn Sie nicht sicher sind, müssen Sie vorab einen Schwangerschaftstest durchführen lassen. Wenn Sie schwanger sind, sollte nur in möglicherweise lebensbedrohlichen Situationen eine CT- oder Röntgen-Untersuchung durchgeführt werden. Ebenso sollte keine MRT-Untersuchung innerhalb der ersten drei Schwangerschaftsmonate durchgeführt werden, bzw. darf kein Kontrastmittel verwendet werden. Eine Ultraschalluntersuchung ist unproblematisch.

Was ist ein Röntgen-Kontrastmittel, wozu dient es?

Bei der Röntgenuntersuchung werden die Röntgenstrahlen auf ihrem Weg durch den menschlichen Körper unterschiedlich stark absorbiert. Dadurch ergeben sich im Gewebe natürliche Kontraste.

Knochen absorbieren viel Strahlung, auf dem Röntgenbild erscheinen sie hell, Fett, Muskeln und Haut absorbieren wenig Strahlung, auf dem Röntgenbild erscheinen sie dunkel.

Oft reichen die Kontrastunterschiede bei weichem Gewebe nicht aus, um ausreichend Informationen aus den Röntgenaufnahmen erhalten zu können. Zur Verbesserung des Kontrastes von  Geweben ähnlicher Röntgendichte werden deshalb jodhaltige Kontrastmittel verwandt. Sie machen die Gewebe künstlich mehr oder weniger durchlässig für die Röntgenstrahlung, Organe und Organsysteme sowie deren  Funktion lassen sich so besser unterscheiden.

Vor jeder Kontrastmittelgabe findet eine Aufklärung hinsichtlich der Risiken bei bestimmten Vorerkrankungen statt, in dem bestehende Fragen beantwortet werden können.


 


Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne persönlich zur Verfügung!

.:  Dr. med. Thomas Koczy - Engelgarten 3 - 49324 Melle - Tel: 05422 1046600 - Fax: 05422 1046699 - Mail: info@roentgen-melle.de  :.