Häufig gestellte Fragen
Wie schädlich sind Röntgenstrahlen?
Röntgenstrahlen sind schädlich. In der modernen Röntgendiagnostik werden jedoch nur sehr geringe Strahlendosen
verwendet. Bei einigen CT-Untersuchungen kann die Dosis etwas höher sein.
Grundsätzlich werden bei den notwendigen Untersuchungen immer die Verfahren mit
der geringst möglichen Strahlenbelastung eingesetzt.
Werden beim MRT Röntgenstrahlen eingesetzt?
Nein, die Magnetresonanztomografie arbeitet im Gegensatz
zum konventionellen Röntgen und der Computertomografie nicht mit Röntgenstrahlen
sondern mit einem Magnetfeld und Radiowellen und ist für den Körper unschädlich.
Bekomme ich den Befund gleich
nach der Untersuchung mitgeteilt?
Da die Bilddaten erst
ausgewertet und der Befund geschrieben werden muss, ist es bei der Fülle der
Untersuchungen in der Regel nicht möglich den Befund gleich mitzugeben. In
akuten Fällen bekommen Sie jedoch einen Kurzbefund in die Hand. Den
schriftlichen Befund erhält der überweisende Arzt.
Was ist ein Röntgenpass?
Sinn des
Röntgenpasses ist es, dass die behandelnden und untersuchenden Ärztinnen und
Ärzte vor der Durchführung einer Röntgenuntersuchung sehen können, welche
Röntgenuntersuchungen in letzter Zeit durchgeführt worden sind. Der Röntgenpass
ist ein wichtiges Instrument, um unnötige Wiederholungsuntersuchungen zu
vermeiden und Vergleichsmöglichkeiten mit vorherigen Aufnahmen zu schaffen.
Ärztliche Praxen oder Institutionen, in denen Röntgenuntersuchungen durchgeführt
werden, sind verpflichtet, Röntgenpässe bereit zu halten und den Patientinnen
und Patienten anzubieten. Wird ein Röntgenpass ausgestellt oder vom Patienten
vorgelegt, so werden Datum und Art der Untersuchung sowie die untersuchte
Körperregion eingetragen.
Was mache ich mit den Röntgenbildern?
Sie bekommen die
digitalisierten Bilddaten direkt nach der Untersuchung als CD ausgehändigt,
damit Sie diese Ihrem behandelndem Arzt geben können. Bringen Sie bitte auch
ältere Aufnahmen zu den aktuellen Untersuchungen mit, weil eventuelle Vergleiche
im Verlauf wichtig sind.
Ist die Mammographie sinnvoll?
Teilweise
gibt es wissenschaftliche Veröffentlichungen, die den Wert einer Mammographie
(Untersuchung zur Brustkrebsfrüherkennung) in Frage stellen. Die Mehrheit, der
damit befassten wissenschaftlichen Fachgesellschaften sind der Meinung, dass der
Nutzen einer für Frauen im Alter von 50 - 70 Jahren durchgeführten Untersuchung
das Risiko weit übersteigt. Die Wahrscheinlichkeit, dass die mit der
Mammographie verbundene Strahlenexposition eine Krebserkrankung auslöst, ist
äußerst gering. Sie beträgt etwa 0,01 bis 0,1% im Vergleich zu der etwa
zehnprozentigen Wahrscheinlichkeit für Frauen im Laufe des Lebens an Brustkrebs
zu erkranken.
Ich bin mir nicht sicher ob ich schwanger bin, kann trotzdem geröntgt
werden?
Wenn Sie nicht sicher sind,
müssen Sie vorab einen Schwangerschaftstest durchführen lassen. Wenn Sie
schwanger sind, sollte nur in möglicherweise lebensbedrohlichen Situationen eine
CT- oder Röntgen-Untersuchung durchgeführt werden. Ebenso sollte keine
MRT-Untersuchung innerhalb der ersten drei Schwangerschaftsmonate durchgeführt
werden, bzw. darf kein Kontrastmittel verwendet werden. Eine
Ultraschalluntersuchung ist unproblematisch.
Was ist ein Röntgen-Kontrastmittel, wozu dient es?
Bei der Röntgenuntersuchung
werden die Röntgenstrahlen auf ihrem Weg durch den menschlichen Körper
unterschiedlich stark absorbiert. Dadurch ergeben sich im Gewebe natürliche
Kontraste.
Knochen absorbieren viel
Strahlung, auf dem Röntgenbild erscheinen sie hell, Fett, Muskeln und Haut
absorbieren wenig Strahlung, auf dem Röntgenbild erscheinen sie dunkel.
Oft reichen die
Kontrastunterschiede bei weichem Gewebe nicht aus, um ausreichend Informationen
aus den Röntgenaufnahmen erhalten zu können. Zur Verbesserung des Kontrastes
von Geweben ähnlicher Röntgendichte werden deshalb jodhaltige Kontrastmittel
verwandt. Sie machen die Gewebe künstlich mehr oder weniger durchlässig für die
Röntgenstrahlung, Organe und Organsysteme sowie deren Funktion lassen sich so
besser unterscheiden.
Vor jeder Kontrastmittelgabe
findet eine Aufklärung hinsichtlich der Risiken bei bestimmten Vorerkrankungen
statt, in dem bestehende Fragen beantwortet werden können.
Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne persönlich zur Verfügung!
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