Das konventionelle
Röntgen ist wohl den meisten Menschen bekannt, da viele von uns bereits eine
Röntgenuntersuchung eines Knochens (z.B. bei Verdacht auf einen
Knochenbruch) oder auch der Lunge bekommen haben.
Das Röntgen wird primär eingesetzt, um
Herz- und Lungenerkrankungen erkennen zu können, zur Feststellung von
Knochenbrüchen und entzündlicher oder altersbedingter Veränderungen. Auch zur
Feststellung von Funktionsstörungen der Nieren, der Gallenblase und der
Gallengänge, des Magen-Darm-Traktes sowie der Venen eignet sich das
Röntgenverfahren sehr gut.
Das Röntgen basiert auf der Anwendung von
Röntgenstrahlen. Dies sind elektromagnetische Schwingungen die sich nahezu
mit Lichtgeschwindigkeit fortpflanzen und je nach Dicke, Luftgehalt und
Dichte der durchstrahlten Organe unterschiedlich stark abgeschwächt und auf
einer photographischen Platte, dem Röntgenbild dargestellt werden.
Strahlendurchlässige Organe und Gewebe wie beispielsweise die Lunge bilden
sich dabei dunkel ab, strahlenundurchlässige Organe und Gewebe wie Knochen
hell. Je nach ihrer Dicke, Dichte und ihrem Luftgehalt bilden sich die
verschiedenen Organe also in entsprechenden Graustufen auf dem Röntgenbild
ab.
Wenn eine Schwangerschaft besteht, kann in der
Regel keine Röntgenuntersuchung durchgeführt werden. Gibt es allerdings kein
anderes Diagnoseverfahren. Ist die Diagnostik sehr wichtig für die Erhaltung
Ihrer Gesundheit oder die Ihres Kindes, kann eine Untersuchung nur nach einer
ausführlichen Besprechung mit Ihnen durchgeführt werden. Bei der
Röntgenuntersuchung wird die zu untersuchende Körperregion zwischen Röntgenröhre
und Röntgenfilm positioniert. Bitte bewegen Sie sich nicht während der
Röntgenaufnahme. Diese dauert nur einige Sekunden und selbst kleinste Bewegungen
führen schon zu einer unbrauchbaren Aufnahme. Vor und zwischen der Anfertigung
der Aufnahmen werden Sie von einer erfahrenen Röntgenassistentin begleitet, die
Sie genau über die einzelnen Schritte informieren wird.