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Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen, etwa jede 12. Frau ist im Laufe ihres Lebens davon betroffen. Viele Frauen sind daher stark verunsichert. Die Mammographie (Röntgenuntersuchung der Brust) ist eine weitgehend unschädliche Methode, um Brustkrebs frühzeitig zu erkennen und ist neben der Kernspintomographie und der Sonographie das wichtigste Verfahren diesen Tumor in einem frühen Stadium nachzuweisen, in dem er beispielsweise noch nicht tastbar ist. Da Brustkrebs in frühen Stadien heute heilbar ist, ist es wichtig, Brustkrebs so früh wie möglich zu entdecken. Die für eine gute Mammographie erforderliche Strahlendosis ist durch technische Neuerungen in den letzten 10 Jahren erheblich zurückgegangen. Sie beträgt heute nur noch ca. 5% der Dosis, die in den 60er Jahren benötigt wurde. In unserer Praxis wird die Untersuchung in digitaler Technik durchgeführt. Dadurch ist die angewandte Strahlendosis nochmals um etwa 25 % vermindert. Allen Vorbehalten gegenüber der Strahlenbelastung zum Trotz sollte nie vergessen werden, dass die Gefahr Brustkrebs durch eine Mammographie auszulösen erheblich geringer ist als die, einen heilbaren Brustkrebs im frühen Stadium ohne Mammographie zu übersehen. Der Beginn des Zyklus, das heißt nach Beendigung der Regelblutung, ist der beste Zeitpunkt für eine Mammographie, weil in dieser Zeit der Flüssigkeitsgehalt der Brust am niedrigsten und die Brust am wenigsten druckempfindlich ist. Für die Untersuchung wird die Brust zwischen zwei strahlendurchlässigen Kunststoffscheiben möglichst flach zusammengedrückt. Dies kann bei empfindlichen Brüsten manchmal schmerzhaft sein, vermindert aber die Strahlendosis und verbessert die Bildqualität. Sie können unbesorgt sein, wir geben uns allergrößte Mühe die Untersuchung so schonend wie möglich durchzuführen. Von jeder Brust werden in der Regel zwei Aufnahmen aus unterschiedlichen Blickwinkeln angefertigt. Es entstehen dadurch zweidimensionale Schwarzweißbilder von den einzelnen Geweben der Brust, also von Fett-, Binde- und Drüsengewebe, so dass auch kleinste Veränderungen und Verkalkungen sichtbar werden. Wird bei der jährlichen Krebsvorsorge (Abtasten der Brust durch Ihre(n) Frauenärztin /-arzt) kein auffälliger Befund festgestellt, bezahlen die gesetzlichen Krankenkassen keine weiteren Untersuchungen mehr. Das bedeutet, die Kosten für die Mammographie (Röntgenuntersuchung der Brust) und Ultraschall als Krebsvorsorge werden nicht mehr übernommen. Im Rahmen der Vorsorge können wir die Mammographie bei Frauen auch ohne Tastbefund als IGeL-Leistung (individuelle Gesundheitsleistung) durchführen. Die Gebühr richtet sich nach der ärztlichen Gebührenordnung, die genauen Kosten erfahren Sie von unserem Praxisteam. Es gibt zur Zeit keine gleichwertige alternative Untersuchungsmethode zur Mammographie als Vorsorge vor Brustkrebs Wenn Sie noch Fragen haben oder weitere Informationen wünschen, kommen Sie in unsere Praxis oder rufen Sie uns an. Wir werden Ihre Fragen gerne beantworten.
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