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Das konventionelle Röntgen ist wohl den meisten Menschen bekannt, da viele von uns bereits eine Röntgenuntersuchung eines Knochens (z. B. bei Verdacht auf einen Knochenbruch) oder auch der Lunge bekommen haben. Das Röntgen wird primär eingesetzt, um Herz- und Lungenerkrankungen erkennen zu können, zur Feststellung von Knochenbrüchen sowie entzündlicher oder altersbedingter Veränderungen. Auch zur Feststellung von Funktionsstörungen der Nieren, der Gallenblase und der Gallengänge sowie des Magen-Darm-Traktes und der Venen eignet sich das Röntgenverfahren sehr gut. Das Röntgen basiert auf der Anwendung von Röntgenstrahlen. Dies sind elektromagnetische Schwingungen die sich nahezu mit Lichtgeschwindigkeit fortpflanzen und je nach Dicke, Luftgehalt und Dichte der durchstrahlten Organe unterschiedlich stark abgeschwächt und auf einer photographischen Platte, dem Röntgenbild dargestellt werden. Strahlendurchlässige Organe und Gewebe wie beispielsweise die Lunge bilden sich dabei dunkel ab, strahlenundurchlässige Organe und Knochen hell. Je nach ihrer Dicke, Dichte und ihrem Luftgehalt bilden sich die verschiedenen Organe also in entsprechenden Graustufen auf dem Röntgenbild ab. Bei einigen Untersuchungen ist es notwendig, dass Sie ein Kontrastmittel bekommen. Das Kontrastmittel wird bei der Suche nach Verschlüssen der Blutadern in eine Arm- oder Beinvene gespritzt. Bei der Untersuchung der Speiseröhre oder des Magens wird es kurz vor bzw. während der Untersuchung in Flüssigkeit aufgelöst eingenommen. Bei der Untersuchung des Dickdarmes wird es über ein Darmrohr, bei der Untersuchung des Dünndarmes über eine dünne Sonde gegeben. Durch das Röntgen-Kontrastmittel entstehen stärkere Kontraste auf dem Röntgenbild und auf dem Durchleuchtungs-Monitor. So ist ein mit Kontrastmittel gefüllter Magen im Unterschied zur restlichen Umgebung auf dem Röntgenbild weiß. Der weiße Kontrast kommt dadurch zustande, dass das Kontrastmittel die Röntgenstrahlung absorbiert. Es gibt aber auch negative Kontrastmittel wie z. B. Luft, die die damit gefüllten Hohlräume dunkel auf dem Röntgenbild beziehungsweise Monitor erscheinen lassen. Die Strahlenbelastung für den Körper konnte auf Grund verbesserter Röntgentechnik in den letzten Jahren erheblich reduziert werden. Wenn Sie allerdings früher bereits Röntgenaufnahmen bekommen haben und Ihnen das Strahlenrisiko Sorgen bereitet, sprechen Sie bitte vor der Untersuchung mit uns und teilen Sie uns Ihre Bedenken mit. Wir werden dann gemeinsam mit Ihnen überlegen, ob es eventuell eine andere Möglichkeit gibt, die Information, die Ihr/e behandelnde/r Ärztin/Arzt zur richtigen Therapie Ihrer Erkrankung benötigt, dennoch zu erhalten. Wenn Sie selbst von alten Röntgenuntersuchungen wissen, helfen Sie uns bitte, indem Sie uns vor der Untersuchung hierüber unterrichten, da so möglicherweise unnötige Aufnahmen vermieden werden können. Wenn eine Schwangerschaft besteht kann die Untersuchung unter Umständen verschoben werden. Ist die Diagnostik sehr wichtig für die Erhaltung Ihrer Gesundheit oder die Ihres Kindes, wird die Untersuchung nach einer ausführlichen Besprechung mit Ihnen durchgeführt. Bei der Röntgenuntersuchung wird die zu untersuchende Körperregion zwischen Röntgenröhre und Röntgenfilm positioniert. Bitte bewegenen Sie sich nicht während der Röntgenaufnahme. Diese dauert nur einige Sekunden und selbst kleinste Bewegungen führen schon zu einer unbrauchbaren Aufnahme. Vor und zwischen der Anfertigung der Aufnahmen werden Sie von einer erfahrenen Röntgenassistentin begleitet, der Sie genau über die einzelnen Schritte informieren wird. Wenn Sie noch Fragen haben oder weitere Informationen wünschen, kommen Sie in unsere Praxis oder rufen Sie uns an. Wir werden Ihre Fragen gerne beantworten.
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